So sieht's aus.

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Direktes und indirektes Grillen

Richtig grillen auf einem Holzkohlegrill ist gar nicht so einfach. Mit den richtigen Tipps und Tricks klappt direktes und indirektes Grillen aber problemlos - und zwar auf jedem Grill.

20.05.2014 12:09 | 1:33 Min |

Indirektes Grillen

Was ist eigentlich indirektes Grillen und wann ist es angebracht? Auf dem Gas- oder Holzkohlegrill gelingen Steaks mit der direkten Grillmethode am besten. Wenn Sie hingegen ganze Fleischstücke, Fisch oder vegetarische Speisen grillen möchten, erzielen Sie mit der indirekten Grillmethode optimale Ergebnisse: In der Grillschale bleibt Fleisch und Gemüse schön saftig und wird zudem besonders schonend gegart.

Direktes und indirektes Grillen: Zwei Garmethoden für den Grill

Mit den Begriffen direktes und indirektes Grillen unterscheidet man zwei verschiedene Grillmethoden. Dabei wird das Grillgut beim direkten Garen auf den Rost über der glühenden Kohle oder auf dem Gasgrill innerhalb kurzer Zeit gegrillt. Wenn Sie einen Grill für Holzkohle verwenden, legen Sie das Fleisch direkt auf den Grillrost und wenden es von Zeit zu Zeit. Auch beim Grill mit Gas platziert man das Grillgut auf dem Rost und stellt den Brenner auf die gewünschte Temperatur ein. Die direkte Grillmethode eignet sich insbesondere für Fleisch wie Hähnchenbrustfilet, Hamburger und Steaks, die in kurzer Zeit bei hohen Temperaturen gegart werden.

glühende Grillkohle
Indirektes Grillen ist besonders schonend, da das Fleisch nicht direkt über der glühenden Kohle gegart wird. © pixabay

Beim indirekten Grillen wird das Grillgut hingegen nicht direkt befeuert, sondern schonender über einer Tropfschale aus Aluminium gegart. Wenn Sie einen Holzkohlegrill verwenden, ordnen Sie die Kohlen seitlich an und stellen die Tropfschale in die Mitte. Das Grillgut wird dann auf dem Grillrost über der Schale gegart. Bei Gasgrillgeräten gart man das Grillgut indirekt über einem ausgeschalteten Brenner und schaltet nur die anderen Brenner auf mittlerer Hitze zu. Indirektes Grillen erfolgt auf dem Gas- und Holzkohlegrill bei einer niedrigeren Temperatur und dauert dementsprechend länger als bei der direkten Garmethode über dem Rost. Dafür eignet sich indirektes Grillen aufgrund seiner verlängerten Garzeit hervorragend für ganze Fleischstücke wie Hähnchen, zum Geschmacksräuchern von dicken Steaks oder für Rezepte mit Fisch.

Vorteile der indirekten Grillmethode: Schonend grillen für mehr Geschmack

Indirektes Grillen ist grundsätzlich gesünder und schonender als das direkte Grillen auf dem Rost. Bei niedrigeren bis mittleren Temperaturen lässt sich das Grillgut zudem hervorragend mit Räucherhölzern smoken und erhält damit ein besonders herzhaftes Aroma. Die Grillmethode ist auch sehr gut für Fisch, vegetarische Grillspieße oder Tofu-Schnitzel geeignet: Grillen Sie diese Speisen am besten in Öl mariniert in einer Grillschale bei geringer Hitze. Dann bleiben sie schön saftig und haften außerdem nicht auf dem Grillrost. Ein weiterer Vorteil: Da das Fleisch von allen Seiten erhitzt wird, muss es viel seltener gewendet werden und gart gleichmäßiger.

ein Kugelgrill steht geschlossen im Garten
Ein Kugelgrill eignet sich bestens für indirektes Grillen. © pixabay

Der richtige Grill für die indirekte Methode: der Kugelgrill

Mit seinem großen Garraum eignet sich der bewährte Kugelgrill hervorragend für indirektes Grillen. Bei geschlossenem Deckel grillen Sie Fleisch, Fisch und Gemüse bei niedriger Temperatur besonders schonend, denn auf diese Weise wird die Hitze von den Seiten und dem Deckel zurückgeworfen. Tipp: Wer nicht auf eine knusprige Kruste verzichten möchte, brät das Fleisch nach dem indirekten Grillen noch einmal kurz direkt über der glühenden Kohle an.

Fazit: Indirektes grillen dauert zwar länger, das Warten kann sich aber durchaus lohnen. Mit dieser schonenden Garmethode bleiben Fleisch und Gemüse besonders saftig. Außen verkohlte und innen rohe Fleischstücke gehören damit der Vergangenheit an.

Mehr Informationen rund ums Thema Grillen gibt es hier:

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