Grillen

Das Einmaleins der Grillwurst

Welche Wurstsorten sind für den Grill geeignet?

Eine Grillparty ohne Würstchen ist für viele undenkbar. Doch nicht jede Wurstsorte ist auch für den Grillrost geeignet. Andere wiederum landen selten auf dem Grill, obwohl sie sehr lecker sind.

Wurst ist nicht gleich Wurst – während bestimmte Wurstsorten bedenkenlos auf den Grill kommen können, sollten Sie auf andere Sorten besser verzichten, weil bei der Zubereitung geringe Mengen an krebserregenden Stoffen freigesetzt werden können.

Bratwurst: Der Klassiker vom Grill

Zu den Klassikern auf dem Grillrost zählen natürlich Bratwürste, die Sie entweder abgepackt im Supermarkt oder frisch an der Fleischtheke kaufen können. Unterschieden wird hier zwischen groben und feinen Bratwürsten. Die feine Variante ist milder im Geschmack, enthält dafür aber einen höheren Fettanteil von etwa 30 Prozent. Bei groben Bratwürsten liegt dieser bei etwa 20 Prozent, dafür ist die Konsistenz körniger und der Geschmack intensiver – nicht unbedingt jedermanns Sache.

Zu den bekanntesten Sorten zählen die Thüringer Bratwurst, Nürnberger Rostbratwürstchen sowie die Bratwurstschnecken. Wer geschmacklich für ein wenig Abwechslung sorgen will, serviert Rindsbratwurst.

Geeignete Wurstsorten für den Grill

Vielleicht nicht für die schlanke Linie geeignet, dafür umso herzhafter im Geschmack sind Berner Würstchen. Sie sind mit Käse gefüllt und brutzeln im saftigen Speckmantel. Auch Käsegriller oder Käsekrainer machen sich gut auf dem Grill.

Sie sollten diese Wurstsorten jedoch auf einer Aluminiumschale grillen, weil das Fett von Käse oder Speck in die Glut tropfen kann. Dabei wird nicht nur Asche aufgewirbelt, es können auch gesundheitsschädliche Benzpyrene entstehen. Für die Berner Würstchen geht die Empfehlung mit einer weiteren Einschränkung einher: Durch den gepökelten Speck können weitere krebserregende Stoffe entstehen, sogenannte Nitrosamine.

Gesundheitsgefahr bei gepökelten Würstchen

Die Deutsche Krebsgesellschaft rät daher beim Grillen grundsätzlich von gepökeltem Fleisch ab. Dazu zählt unter anderem ein Grillklassiker: die Krakauer Wurst. Auch Bockwürste, Wiener Würstchen oder Fleischwürstchen gehören laut den Experten nicht auf den Grill. Häufig werden diese Wurstsorten vor allem für das Grillen mit Kindern angepriesen.

Wer sich über die Empfehlung der Krebsgesellschaft hinwegsetzen will, sollte die Haut der Brühwürste wie Wiener oder Bockwurst vor dem Grillen anschneiden. Andernfalls platzen sie auf und sehen wenig appetitlich aus. Außerdem sollten Sie wissen, dass die Garzeit hier deutlich niedriger liegt, weil die Würstchen bereits vorgegart sind.

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