So sieht's aus.

Stromsparen beim Kochen und Backen – die besten Tipps!

Selbst zu kochen ist nicht nur aufgrund der frischen Zutaten kostenintensiver – hinzu kommen auch steigende Stromkosten. Selbstgemachtes Essen ist aber viel gesünder und so viel besser als Fertiggerichte oder das ewige Pizzataxi.

Gegen die Kosten für die frischen Zutaten kann man, außer bewusst einzukaufen, nicht viel unternehmen, die Stromkosten kann man aber durchaus im Rahmen halten!

Wir zeigen wie!

Lauch Porree
© Pixabay

In einem Familienhaushalt, in dem oft gekocht wird, entfallen etwa 8% der gesamten Stromkosten auf die Küche. Der Stromverbrauch in der Küche ist somit relativ hoch und regelmäßig zu kochen treibt die Stromrechnung natürlich in die Höhe.

Deshalb sollte man aber trotzdem noch lange nicht auf das Kochen verzichten, sondern viel eher mit etwas Bedacht kochen. Denn Kochen und trotzdem Strom- und Kostensparen geht!

Um die Kosten zu senken, sollte man sich als Erstes nach einem günstigen Stromanbieter umsehen, denn hierbei kann man das meiste Geld sparen. Abgesehen davon, haben wir nun die besten Tipps, wie der Herd heiß bleibt und die Stromrechnung trotzdem niedrig ausfällt.

1. Die richtige Größe bzw. Menge!

Die richtige Größe zu wählen, kann in der Küche sehr viel Strom sparen. Und dies zieht sich wie ein roter Faden durch die komplette Küche.

So sollte beispielsweise die Größe des Topfes auf das jeweilige Gericht angepasst werden und ebenso muss natürlich auch die Herdplatte zum Topf passen. Ein kleiner Topf auf einer großen Herdplatte verbraucht unnötig Strom!

Darüber hinaus sollte auch die richtige Menge gewählt werden. Wer also Wasser für eine Tasse Tee benötigt, der sollte auch nur so viel Wasser erwärmen. Grundsätzlich gilt, so wenig Flüssigkeit wie möglich nutzen – auch beim Nudelwasser oder bei Wasserbädern.

2. Topf und Co.

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Um Energie zu sparen, sollten nur Töpfe und Pfannen mit einer glatten Unterseite verwendet werden. Diese können die komplette Hitze der Platte absorbieren und nichts geht verloren.

Töpfe oder Pfannen, deren Böden verbeult sind oder die extra so geformt wurden, verbrauchen mehr Strom als nötig!

Schnellkochtöpfe sind zwar in den letzten Jahren etwas aus der Mode gekommen, jedoch können diese Arten von Töpfen den Energieverbrauch um bis zu 50% senken. Ebenso sind Thermotöpfe eine sinnvolle Anschaffung. Diese können in der Regel gleich nach dem Ankochen vom Herd genommen werden und bleiben dann ohne Strom heiß.

3. Backofen nur solange vorheizen wie nötig

gemüse-auflauf
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Viele Menschen heizen den Backofen viel zulange vor. Wenn das Gericht vorschreibt, dass der Backofen vorgeheizt werden soll, dann sollte das Gericht auch gleich in den Ofen gestellt werden, wenn dieser auf der richtigen Temperatur ist. Eine Lampe am Ofen zeigt diese in der Regel an.

In vielen Fällen kann auch komplett auf das Vorheizen des Ofens verzichtet werden.

4. Nicht ohne Deckel kochen!

Alles sollte immer mit Deckel gekocht werden, wer ohne Deckel kocht, der verschwendet viel Energie und Nudelwasser braucht so beispielsweise auch länger, bis es kocht!

Und wer ein nervöser „Topfkucker“ ist und ständig nachsehen muss, was im Topf passiert, der sollte sich Glasdeckel besorgen. So hat man das Kochgut immer im Auge, der Topf kann aber geschlossen bleiben.

Tipp: Wenn man kochendes Wasser benötigt, sollte dies immer im Wasserkocher zum Kochen gebracht werden. Von dort kann es dann in den Topf übertragen werden. Der Wasserkocher benötigt zum Erhitzen des Wassers viel weniger Energie als der Herd!

5. Frühzeitig abschalten

Die meisten Gerichte müssen nicht auf voller Hitze zu Ende gegart werden. Die Herdplatte kann also schon frühzeitig abgeschaltet werden.

Das Gericht wird dann durch die Restwärme fertig gegart. Dies gilt natürlich nicht für Induktionsherde. Diese schalten komplett ab und heizen nicht nach. Der Induktionsherd ist übrigens auch der Herd, der am wenigsten Energie verbraucht.

Das frühzeitige Abschalten gilt selbstverständlich auch für den Backofen. Bei einer Garzeit von ca. 40 Minuten, wenn der Ofen also lange heiß war, dann kann er um bis zu 10 Minuten früher ausgeschaltet werden, ohne dass das Endergebnis davon beeinträchtigt wird.

6. Mikrowelle nutzen

Zum Erwärmen von kleinen Gerichten sollte immer die Mikrowelle genutzt werden. Diese verbraucht im Vergleich zum Herd weniger Strom.

Dies gilt aber nur, wenn es sich um kleinere Gerichte handelt. Soll ein größeres Gericht erwärmt werden, welches relativ lange in der Mikrowelle erhitzt werden muss, sollte wieder auf den Herd umgestiegen werden.

7. Geräte abschalten

Alle Geräte, die in der Küche laufen, sollten abgeschaltet werden, wenn sie nicht im Gebrauch sind.

Kaffeevollautomaten heizen beispielsweise in regelmäßigen Abständen auf, um immer heißes Wasser für den schnellen Kaffee bieten zu können. Die meiste Zeit am Tag machen sie dies natürlich ungenutzt. Also lieber abschalten und Strom sparen !

Außerdem sollten alle Stand-by Geräte komplett ausgeschaltet werden, wenn man sich nicht in der Küche aufhält. Besonders einfach funktioniert dies mit einer Steckdosenleiste, die mit einem Off-Schalter versehen ist.

Neue Geräte – sehr hohe Stromersparnis!

Am meisten kann man natürlich sparen, wenn man Geräte nutzt, die von Haus aus stromsparend arbeiten. Die Neuanschaffung eines kompletten Herdes ist zwar teuer, aber wenn diese sowieso ansteht, sollte man sich nach einem Gerät mit einer guten Energieeffizienzklasse umsehen.

Dasselbe gilt natürlich auch für alle anderen Geräte der Küche, ob Kaffeemaschine , Spülmaschine oder Wasserkocher!

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