So sieht's aus.

Zapfanlage für Zuhause

Das Handwerkszeug für frisch gezapftes Bier

Frisch gezapftes Bier, direkt vom Fass – köstlich! Hier erfahren Sie mehr über Bierzapfanlagen und worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Bierzapfanlage in einem Lokal
© AK-DigiArt - Fotolia

Frisch gezapftes Bier – die Zapfanlage macht's möglich

Wer gerne Bier trinkt, freut sich über frisch gezapftes Bier. Nicht nur im Ausschank von Gastwirtschaften, Kneipen und Bars gibt es spezielle Bierzapfanlagen, sondern auch in vielen privaten Haushalten finden sich Zapfanlagen für Bier . Aber wussten Sie eigentlich, dass Bier und Wein Getränke sind, die ausschließlich als Premix ausgeschenkt werden? Das bedeutet, dass das ausgeschenkte Getränk genau dem entspricht, wie es als gleichartiges Flaschengetränk geliefert wird. Trotzdem schwören Bierliebhaber darauf, dass nichts über ein frisch gezapftes Bier geht.

Warum schmeckt frisch gezapftes Bier anders als Bier aus der Flasche ? Bei einer Bierzapfanlage kommt das Bier meist aus einem Fass, üblicherweise aus einem KEG-Fass, und wird mittels lebensmittelechtem CO2 oder Mischgas zur Zapfanlage gepresst. Die meisten Zapfanlagen verfügen außerdem über eine spezielle Kühlung, so dass das Bier genau die gewünschte Temperatur hat. Beim Bierzapfen wird zudem Kohlensäure im Bier gelöst, wodurch nicht nur die typische Schaumkrone auf dem Bierglas oder im Bierkrug entsteht, sondern sich auch der Biergeschmack und -aroma optimal entfalten können.

Wichtig beim Kauf einer gebrauchten Zapfanlage

Wer eine Zapfanlage kaufen möchte, wird schnell fündig: Nicht nur bei großen Gastronomie- und Getränkelieferanten gibt es Zapfanlagen zu kaufen, sondern auch im Internet werden zahlreiche Zapfanlagen oft günstig angeboten. Wer aber plant, eine gebrauchte Zapfanlage online zu kaufen, sollte vorsichtig sein: Zapfanlagen können nicht nur beschädigt, sondern auch mit Keimen verunreinigt sein.

Wichtig: Bei Zapfanlagen auf Hygiene achten

Zapfanlagen sind besonders anfällig für Keime. Die Behälter bzw. Bierfässer, aber vor allem die Rohr- und Schlauchleitungen von Zapfanlagen, können leicht verkeimen. Aber auch die Zapfarmatur, also der Zapfhahn, oder die Ansticharmatur, zum Beispiel der Zapfkopf, sind sehr keimanfällig, da sie immer mit der Luft in Berührung sind.

Achten Sie daher bei Bierzapfanlagen in privatem Gebrauch immer penibel auf Sauberkeit. Beachten Sie die für Zapfanlagen geltenden Hygienevorschriften: Für Zapfanlagen müssen in Europa seit dem 1. Juli 2005 die allgemeinen Hygienevorschriften für Lebensmittel, die sog. BasisVO, VO (EG) Nr. 178/2002 und das Hygienepaket H1, VO (EG) Nr. 852/2004, befolgt werden. In Deutschland gelten für Zapfanlagen zusätzlich das Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) und die Lebensmittelhygiene-Verordnung (LMHV). Bevor Sie eine Zapfanlage kaufen, sollten Sie sich mit den Hygienevorschriften vertraut machen und gerade bei gebrauchten Zapfanlagen darauf achten.

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