So sieht's aus.

Schwarzbier

Dunkles Vollbier mit malzigem Charme

Schwarzbier ist eine traditionelle Biersorte, deren Beliebtheit aktuell steigt. Das dunkle Vollbier wird oft mit aromatischem geröstetem Malz gebraut.

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Schwarzbier – Traditionelle Bierspezialität mit malzigem Geschmack

Schwarzbier ist eine Biersorte, die vor allem wegen ihres malzigen Geschmacks besticht. Häufig wird das dunkle Bier als moderne Spezialität angepriesen, dabei waren ursprünglich alle Biersorten eher von dunkler Farbe. Das Schwarzbier wird mit geröstetem Malz hergestellt, wodurch sich die namensgebende dunkle Tönung ergibt.

Oftmals sind Biergenießer dem Irrglauben verhaftet, dass Schwarzbier ebenso wie Starkbier einen erhöhten Alkoholgehalt mit sich bringen würde. Dies entspricht allerdings nicht der Wahrheit, denn das Schwarzbier ist ein klassisches Vollbier. Der Alkoholgehalt übersteigt die 5-Prozentmarke in der Regel nicht. Wegen der verwendeten Zutaten erweist sich das untergärige Bier meist als besonders voll und aromatisch im Geschmack. Die vom Pilsener bekannten bitteren Noten treten in den Hintergrund.

Traditionsreiche Brauereien mit eigenen Rezepten

Vor allem in ostdeutschen Brauereien wird das Schwarzbier traditionell hergestellt. Nach der Wende erlebte dieses klassische Bier eine regelrechte Renaissance und wurde auch in den westlichen Teilen der Bundesrepublik immer beliebter. Jede der traditionellen Brauereien besitzt ihre eigenen Rezepte zur Herstellung. Berühmte Marken wie Sternburg, Eibauer, Maxlrainer oder Schussenrieder stellen Schwarzbier schon seit vielen Jahren in unterschiedlichen Versionen her.

Doch nicht nur in den ostdeutschen Bundesländern wird die Kunst der Schwarzbier- Herstellung zelebriert. Das Graf Toerring Schwarzbier zum Beispiel stammt aus Freising und ist dort eine gern gesehene Spezialität. Das zugehörige Hofbrauhaus stellt zudem auch andere Biere wie Bockbier, Export und Märzen her. Eine typische Weisse hingegen stellen die meisten Brauereien, die Schwarzbier im Sortiment anbieten, nicht her. Maxlrainer bildet in diesem Zusammenhang eine Ausnahme. Das Schwarzbier aus dieser Brauerei ist übrigens besonders populär und konnte im Jahr 2015 eine Auszeichnung von der DLG für sich gewinnen.

Schwarzbier – erst obergärig, dann untergärig

In früheren Zeiten wurde Schwarzbier in erster Linie obergärig gebraut. Mittlerweile wird auf die Verwendung einer untergärigen Hefe gesetzt. Dadurch erhält das Bier mehr Zeit zum Reifen und wird noch vollmundiger im Geschmack. Am besten wird das dunkle Bier bei einer leicht gekühlten Temperatur genossen, wobei oftmals spezielle Schwarzbierpokale zum Einsatz kommen. Ein breiter Fuß führt zu einem Kelch, dessen Öffnung sich nach oben hin weitet. So kann sich eine stabile und attraktive Schaumkrone bilden.

Aufgrund seines vollen Charakters sowie des intensiven Geschmacks ist das Schwarzbier in der Regel ein wenig mächtiger als das eher herbere Pilsener. Im Sommer kann es mit Limonade zu einem Radler gemixt werden.

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