So sieht's aus.

Lagerbier

Verlängerte Reifezeit - mehr Genuss

Das traditionelle Lagerbier wird heute hauptsächlich im südlichen Deutschland gebraut. Das süffige Bier besticht durch eine leichte Süße im Geschmack.

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Lagerbier – Gereift, untergärig und vollmundig

Das Lagerbier gehört zu den hellen Biersorten und bezeichnet ein untergäriges Bier , das in der betreffenden Brauerei gelagert wurde. Untergärige Biere benötigen von Haus aus eine längere Lagerzeit als obergärige Biere und werden mit einem speziellen Hefetyp hergestellt. Schankbiere und Vollbiere können beide untergärig sein und in der Kategorie der Lagerbiere verortet werden. Insbesondere in Bayern sind Lagerbiere allgemein unter dem Begriff „Helles“ bekannt.

Der Alkoholgehalt variiert normalerweise zwischen den Werten von 4,6 und 5,6 Prozent Volumenalkohol. Im Geschmack sind Lagerbiere meist weniger bitter als das klassische Pilsener und haben eine leicht süße Note. Gerade deshalb gilt das Lagerbier auch als besonders süffig und wird zu verschiedenen Gelegenheiten gern getrunken.

Geschmackvolles Lagerbier aus dem Süden

Gerade in Baden-Württemberg und in Bayern erfreut sich das Lagerbier einer großen Popularität. Dort finden sich auch die meisten Brauereien, die dieses spezielle Bier herstellen. Die berühmte Augustiner Brauerei aus München kreiert zum Beispiel ein berühmtes Lagerbier, das hell, mild und erfrischend zugleich ist. Doch auch weiter nördlich, im nordrhein-westfälischen Kreuztal, wird ein helles Lagerbier hergestellt. Die Brauerei Krombacher hat dieses vor noch gar nicht allzu langer Zeit ins eigene Sortiment aufgenommen und wirbt mit einer angenehmen Malzsüße und einem vollmundigen Geschmack. Ein anderer Hersteller ist zum Beispiel die Brauerei Fässla Bier aus Bamberg.

Lagerbier wird normalerweise nicht als alkoholfreies Bier hergestellt , grundsätzlich wäre dies jedoch möglich. Gebraut wurde das deutsche Lagerbier ursprünglich aufgrund seiner langen Lagerzeit. Da Bier schon immer ein deutscher Exportschlager gewesen ist, wurde das Bier so für die langen Reisen präpariert.

Optimale Umstände für einen ausgezeichneten Geschmack

Wenn das Lagerbier in Flaschen abgefüllt wird und die Brauerei verlässt, ist normalerweise der ideale Zeitpunkt gekommen, um dieses Bier zu verzehren. Viele Menschen denken, dass die Bezeichnung Lagerbier darauf hindeutet, dass dieses Bier auch in der Flasche lange gelagert wird. Hierbei handelt es sich aber um einen Trugschluss. Maximal ein Jahr nach der Abfüllung ist diese Biersorte genießbar. Danach beginnen Schwebeteilchen das Bier einzutrüben und es entsteht ein leicht muffiger Geruch. Auch der Geschmack wird hierdurch beeinträchtig. Wenn das Lagerbier für einige Zeit untergebracht werden muss, empfehlen sich dunkle und kühle Räume. Auch beim Trinken entfalten sich Geschmack und Aroma dieses Bieres besonders gut bei kühlen Temperaturen.

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