So sieht's aus.

Einfach Hobbybrauer werden

Wichtige Schritte auf dem Weg zum eigenen Bier

Träumen Sie von Ihrem selbstgebrauten Bier? Hier erfahren Sie, wie Sie sich Ihren Traum am schnellsten erfüllen. Es ist gar nicht so schwierig.

Bier in Flaschen und Zutaten zum Bierbrauen
© shaiith - Fotolia

Vom Biertrinker zum Hobbybrauer

Einen guten Einstieg in die Welt der Hausbrauer bieten sogenannte Brauereisets oder Bierkits. In ihnen findet der zukünftige Braumeister alles, was er zum Heimbrauen seiner Biere benötigt. Sie beinhalten eine Mischung aus Malz und Hopfen, die je nach gewünschter Biersorte zusammengestellt ist. Außerdem findet sich die für die Gärung wichtige Trockenhefe in dem Set. Im mitgelieferten Gäreimer können die Zutaten angesetzt werden und müssen am Ende der Gärung noch in Flaschen abgefüllt werden.

Diese Brausets sollten für ca. 20 Liter selbstgebrautes Bier reichen und machen das Hobbybrauen relativ einfach. In einer Anleitung werden die Arbeitsschritte genau erklärt. Je nach Bierkit bieten sich Ihnen auch schon Möglichkeiten den Geschmack individuell abzuwandeln. So können Sie Ihrem Bier etwa durch die gesonderte Gabe von Hopfen eine noch persönlichere Note geben. Nach einer etwa zwei- bis vierwöchigen Lagerung ist das Bier dann trinkfertig.

Was ein Hobbybrauer beachten sollte

Das B rauen von Bier ist ein Gärprozess, in dem natürlich auch Gerüche entstehen, daher sollten Sie sich vor dem Ansetzen des Biers genau überlegen, wo Sie Ihre kleine Brauanlage aufbauen wollen. Der Keller erscheint als idealer Ort, weil hier selbst im Sommer die Temperaturen relativ konstant und kühl sind, aber auch das Gartenhaus, die Werkstatt oder Garage können eine Alternative sein.

Die Temperatur ist ein wichtiger Faktor. Im Allgemeinen gilt für obergärige Biere (wie Weizenbier, Kölsch oder Alt) eine Gärtemperatur von 15 bis 22 Grad, für untergäriges Bier (wie Pils oder Export) benötigt man 4 bis 9 Grad. Für Hobbybrauer empfiehlt es sich daher zuerst einmal ein obergäriges Bier zu brauen. Weil es bei Raumtemperatur gebraut wird, entfällt die recht aufwendige Kühlung. Das in Flaschen abgefüllte Bier sollte dann zur Reifung dennoch möglichst kühl gelagert werden, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Der nächste Schritt zur Privatbrauerei

Sobald das Bierbrauen zur Passion geworden ist, reicht es vielen Hobbybrauern nicht mehr, im kleinen Gäreimer zu brauen. Neue Bierrezepte und eine professionelle Brauanlage müssen her. Weil Hobbybrauen immer beliebter wird, haben viele Hersteller schon auf diesen Trend reagiert und bieten semi-professionelle Brauanlagen an.

Von der eigenen Produktion von Malz, das auch selbst geschrotet werden kann, über die Hopfenzugaben, bis zur Kühlung und Filtrierung: Es gibt keinen Bereich der Bierproduktion, die der Hobbybrauer nicht im Kleinen in seiner Heimbrauerei umsetzen kann.

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