So sieht's aus.

Helles Bier

Der goldgelbe Klassiker

Helles Bier galt viele Jahre lang als absoluter Standard der Bierbraukunst. Auch heute noch ist das süffige, untergärige Bier rund um den Globus beliebt.

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© dpa

Helles Bier – goldgelb in der Farbe, vollmundig im Geschmack

Helles Bier erhält seinen Namen vor allem aufgrund seiner goldgelben Farbe, die an erntereife Weizenfelder erinnert. Ein helles Bier durchläuft einen Filterungsprozess, bevor es in eine Flasche oder ein Bierfass abgefüllt wird. Dadurch bleibt es klar und hell. Andere Vollbier-Sorten wie etwa das dunkle Bier hingegen werden durch den hohen Malzgehalt gefärbt.

Geschmacklich präsentiert sich helles Bier als vollmundig, süffig und vor allem leicht süßes Bier. Der Alkoholgehalt ist bei hellen Bieren sehr unterschiedlich, denn ein helles Bier kann sowohl ein Landbier, ein Lager oder aber auch ein Starkbier sein. Der Unterschied zu Bieren, die nach Pilsener Brauart entstehen, lässt sich am Geschmack deutlich erkennen: Das helle Bier ist weniger stark gehopft und präsentiert sich deutlich süßer im Geschmack.

Helles Bier als Produkt der klassischen Bierbraukunst

Bis vor wenigen Jahrzehnten wurden viele verschiedene Biere ganz einfach unter dem Namen „Helles“ angeboten. Erst nach und nach setzte sich die Pilsener Braukunst durch und das Pils verdrängte hierzulande das Helle von seinem Thron. Heute findet sich helles Bier vor allem noch in den südlichen Brauereien Deutschlands.

Die Schlossbrauerei Maxlrain bei Tuntenhausen zum Beispiel produziert ein sehr beliebtes helles Vollbier. Dieses ist auch unter dem Namen Maxlrainer bekannt. Aus der Stadtbrauerei Spalt hingegen stammt das Spalter Vollbier, welches bereits seit mehr als 400 Jahren hergestellt wird. Die berühmte Augustiner Brauerei steht ebenfalls seit vielen hundert Jahren sinnbildlich für die Herstellung von hellem Bier, das sich süffig und charakterstark präsentiert.

Mit verlängerter Gär- und Lagerzeit – untergäriges Bier

Helles Bier ist ein typisches untergäriges Bier, bei dem ein besonderer Hefetyp verwendet wird. Das so entstehende Bier unterscheidet sich von obergärigem Bier und den zugehörigen Sorten wie zum Beispiel Kölsch Bier, Alt Bier oder einer Weisse. Untergäriges Bier muss insgesamt länger gären und auch lagern, um sein volles Aroma zu entwickeln. Gleichzeitig benötigt dieser Biertyp eine niedrigere Temperatur. Neben dem hellen Bier ist auch das Pils untergärig. Dasselbe gilt für Märzen, Lager, Zwickel und Export.

Je nachdem für welches helle Bier Genießer sich entscheiden, werden sie mit einem variierenden Alkoholgehalt und einer sich verändernden Kalorienzahl konfrontiert. Während ein Lager normalerweise rund 42 Kilokalorien pro 100 ml mit sich bringt, sind es bei einem Export 65 Kilokalorien.

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