So sieht's aus.

Deutsches Bier

Deutsche Brautraditionen von der Küste bis zu den Alpen

Deutsches Bier ist weltbekannt und zählt für viele zu den besten Bieren der Welt. Wie gut kennen Sie die deutschen Biersorten?

Verschiedene Biersorten in passenden Biergläsern und Bierflaschen
© draghicich - Fotolia

Deutsches Bier nach deutschem Reinheitsgebot

Bier aus Deutschland ist weltweit bekannt und gilt als besonders, da nur hier verbindlich nach deutschem Reinheitsgebot gebraut wird. Das deutsche Reinheitsgebot erlaubt beim Bierbrauen nur die Zutaten Malz, Hopfen, Wasser und Hefe. Unterschiedliche Zusammensetzungen und Brau- oder Gärprozesse führen jedoch zu der großen Vielzahl deutscher Biersorten, die manchmal nur regional, meist aber auch deutschlandweit oder sogar international verbreitet sind: Von bayrischem Weizenbier über Altbier bis hin zum Kölsch.

Das wohl bekannteste deutsche Bier – für viele eines der besten Biere der Welt – ist das helle Bier nach Pilsner Brauart, kurz „Pils“ genannt.

Biersorten in Deutschland – entdecken Sie die Vielfalt

  • Pils – auch Pilsener genannt, ist ein untergäriges Bier nach Pilsner Brauart. Zur Unterscheidung wird in Pilsen gebrautes Bier als „Pilsner Urquell“ angeboten. Pils ist die in Deutschland meistgetrunkene Biersorte.
  • Lager – ein lange haltbares Bier, mit weniger Hopfen gebraut, aber mit einem leicht höheren Alkoholgehalt. Lagerbiere waren ursprünglich aufgrund ihrer Haltbarkeit für den Export bestimmt. Im Englischen wird „Lager“ daher synonym für deutsches Bier verwendet.
  • Weizenbier - ein obergäriges Bier, bei dem neben Gerstenmalz auch das charakteristische Weizenmalz verwendet wird, das für den fruchtig-würzigen Geschmack verantwortlich ist. Es gibt gefilterte Kristallweizen und ungefilterte Hefeweizen. Weizenbier ist vor allem in Süddeutschland verbreitet.
  • Helles Bier – ein weniger starkes untergäriges Bier nach Münchener oder Dortmunder Brauart, im Norden Deutschlands vor allem als herbes Helles beliebt.
  • Starkbier – Bier mit höherem Stammwürz- und Alkoholgehalt. Zu den Starkbieren zählen Bockbiere wie Bock, Doppelbock oder Weizenbock.
  • Kölsch – so darf nur ein obergäriges Bier genannt werden, wenn es tatsächlich in Köln gebraut wird.
  • Altbier – bezeichnet dunkle bis bittere obergärige Biere, die vor allem in Düsseldorf und am Niederrhein beliebt sind.
  • Schwarzbier – erhält durch besondere Malzsorten seine dunkle Farbe und den vollmundigen Geschmack. Mit erhöhtem Malzanteil wird Dunkelbier gebraut, auch das alkoholschwache Malzbier.
  • Berliner Weisse – ein obergäriges Bier nach spezieller Berliner Brauart , schmeckt frisch-säuerlich und hat einen sehr niedrigen Alkoholgehalt.

Außerdem gibt es zahlreiche regionale Spezialbiere von kleineren Brauereien, die oft nur in Brau-Gaststätten zu bekommen sind. Entdecken Sie die Vielfalt von Bier aus Deutschland.

Schon gesehen?

Achtung Kontrolle!

Aggressiver Streithahn

In Dresden sind die Bundespolizisten auf Streife, als es plötzlich ganz schnell gehen muss. Zwei Personengruppen sind aneinandergeraten. Die Situatin droht aus dem Ruder zu laufen.

Zum Video

Kommentare

Facebook