So sieht's aus.

Bierherstellung

Vom Korn zum Bier - Geheimnisse des Brauens

Die Grundzutaten sind fast immer gleich, doch in der Bierherstellung entstehen die unterschiedlichsten Biere mit verschiedenen Arbeitsschritten.

Ein Korb voller Hopfen neben einem Glas Bier
© shaiith - Fotolia

Wie funktioniert die Bierherstellung?

Es gibt die unterschiedlichsten Sorten von Bier und jede hat ihren ganz eigenen Geschmack. Doch die Herstellung von Bier erfolgt immer in denselben Produktionsschritten. Am Anfang steht das Mälzen, die Herstellung von Malz. Darauf folgt der eigentlich Brauprozess, in dem die Zutaten vermischt und das Bier gebraut wird. Zuletzt folgen Filterung, Lagerung und letztendlich die Abfüllung des trinkfertigen Bieres.

In einer Brauerei laufen diese Prozesse nebeneinander und meist unter einem Dach ab. In allen Schritten der Bierherstellung ist es dem Braumeister möglich durch Regulieren der Temperatur und Dauer der einzelnen Arbeitsgänge, den Geschmack des späteren Bieres festzulegen und zu beeinflussen. Heutzutage erwartet der Biertrinker, dass er sein Bier am Geschmack wiedererkennen kann, daher sind alle Abläufe während des Brauens genau festgelegt.

Die drei Schritte der Bierherstellung

Im ersten Schritt der Herstellung, dem Mälzen, wird aus dem Getreide Malz hergestellt. Meistens verwendet man dazu Gerste oder Weizen, aber für verrschiedene Biersorten aus aller Welt werden auch Roggen oder Dinkel verwendet. Das Getreide wird zum Keimen gebracht und das so entstandene Grünmalz wird anschließend getrocknet. Beim sogenannten Darren entscheidet der Braumeister durch die Wahl der Temperatur, ob später ein helles Bier (ca. 80 Grad) oder ein dunkles Bier (ca. 100 Grad) entstehen soll.

Das fertige Malz wird nun in der Brauerei in einer Schrotmühle gemahlen und mit Wasser vermischt. So entsteht die sogenannte Maische. Diese wird langsam erhitzt und so wandelt sich die Stärke des Getreides in Malzzucker um. Danach filtert man die festen Bestandteile heraus und gibt zu der übrigbleibenden Flüssigkeit, die Würze genannt wird, den Hopfen hinzu. In diesem Prozess der Bierherstellung entscheiden die Brauer, wie herb ein Bier schmecken wird. Nach einer weiteren Filterung der Würze wird ihr die Hefe hinzugegeben und die Gärung des Bieres beginnt.

Die Hefe wandelt Malzzucker in Alkohol um und wird am Ende des Gärungsprozesses entfernt. Das so entstandene „Jungbier“ muss nun gelagert werden und nachgären.

Neue Wege der Bierherstellung

Viele industriell hergestellte Biere sei es Pils, Kölsch, Helles oder Alt werden nach der Lagerung noch einmal filtriert, um eine besondere Klarheit des Bieres zu erreichen. Immer mehr kleine Brauereien gehen bei der Bierproduktion neue Wege. So geben sie zu Beispiel ihren Bieren den Hopfen erst vor der Gärung zu. Dieses Craftbier , also in Handarbeit in kleiner Stückzahl produziertes Bier, wird bei den Biertrinker immer beliebter.

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