Geben Sie privat auch gerne mal den Ton an oder würden Sie sich in manchen Stuationen sogar lieber eine Souffleuse wünschen?
"Ich habe privat eine Souffleuse in Form meiner Frau, die mir immer hilft, wenn wir bei Feiern und Empfängen auf Menschen treffen, die freudig erregt mit einem: 'Mike – schön Dich endlich wiederzusehen' auf mich zukommen und ich nicht den Ansatz einer Idee habe, wer das denn wohl sein könnte. In solchen peinlichen Momenten souffliert mir meine Frau dann die Namen zu."
Wie waren Ihre eigenen Erfahrungen mit einem Knopf im Ohr in der "Schillerstraße"?
"Der große Unterschied zum 'Comedy-Flüsterer' ist bei der 'Schillerstraße', dass dort alle Mitspieler einen Knopf im Ohr haben und man das auf der Bühne total vergisst. Man sagt sich zum Beispiel beim Spielen: 'Warum spricht die Cordula jetzt eigentlich sächsisch, ist die verrückt geworden?' Bis man sich dann denkt: 'Ach ja, die hat wahrscheinlich gerade eine Anweisung auf ihr Ohr bekommen'. Beim 'Comedy-Flüsterer' werden nur die Handlungen eines Prominenten ferngesteuert und der arme Kandidat, der mit der versteckten Kamera reingelegt wird, ahnt von beidem nichts."
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