„Die meisten meiner so genannten Hits waren in dem Sinne eigentlich gar keine Hits, als dass sie zum Teil nicht einmal auf Single erschienen sind oder sich in den Top Ten der Single-Charts etablieren konnten,“ sagt er. „Aber die Leute kennen sie, weil sie das dazugehörige Album oft genug gehört haben und sie anscheinend irgendwann der Soundtrack zu ihrem Leben geworden sind. Und das ist für einen Songschreiber weitaus befriedigender als irgendwelche Preisverleihungen.“
Auf Marius Müller-Westernhagens neuer LP steht deshalb auch wieder jene Authentizität im Vordergrund, die den Künstler überhaupt erst zu dem gemacht hat, was er bis heute ist: der Mann mit der Stimme, der Mann mit den Geschichten und der Mann mit dem entsprechenden Arbeitsethos. „Williamsburg“ ist das klassische Album eines klassischen Interpreten, der sich in erster Linie als Musiker und Künstler versteht und nicht als Dienstleister im Auftrag der Entertainment-Branche.
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