Ein Familienoberhaupt fühlt sein Lebensende nahen, schamanische Rituale sollen ihn darauf vorbereiten. Störend ist dabei sein mitternächtliches Trommeln; denn das hält seinen mit ihm lebenden Enkel und dessen achtjährigen Sohn vom Schlafen ab. Urplötzlich, vielleicht tatsächlich vom Trommeln angelockt, erscheint das fehlende Glied der Familie, der Urgroßvater. Der zerstrittene "Männerhaushalt" muss kooperieren und das Trauma der zerstörten Familie verarbeiten. Mischung aus Road Movie und Familienfilm, bei der Figuren und Handlung flach bleiben. Die getragene Fotografie und eine aufdringliche Musik erdrücken subtil anklingende Subtexte und die guten Schauspieler.