Denn den Beginn seiner zweifellosen Weltkarriere hatte Connery der James-Bond-Reihe zu bedanken, in der er ins insgesamt sechs Filmen glänzen konnte, wie hier mit Kim Basinger.
Doch ihm wurde die Rolle irgendwann zu eintönig, sodass er sie ruhen ließ. 1971 nahm er die Rolle gegen eine Rekordgage wieder auf, lehnte aber eine Fortsetzung ab.
Dennoch konnte er sich von der Rolle nicht ganz lösen und stieg 1983 außerhalb der offiziellen Bond-Reihe im Film "Sag niemals nie" ein. Damit begab er sich in direkte Konkurrenz zu seinen ehemaligen Produzenten, mit denen er sich verstritten hatte.
Sein erster großer Erfolg außerhalb der Bond-Rolle war dann 1986 die Bestseller-Verfilmung "Der Name der Rose", in dem er die Hauptrolle des Mönchs William von Baskerville spielte.
Aber auch neben der Bühne gab es kein Vorbeikommen an Sean Connery. Der ehemalige Bodybuilder wurde 1989 im Alter von 59 Jahren vom People-Magazine zum "Sexiest Man Alive" gewählt, zehn Jahre später sogar zum "Sexiest Man of the Century".
Zur Jahrtausendwende dann erlangte er die bislang höchste Ehre: Er wurde von Queen Elisabeth II zum Ritter geschlagen. Typisch: Er erschien zur Zeremonie in einem schottischen Kilt.
Denn Connery ist bekennender Patriot und Mitglied der Scottish Natioinal Party, die für Schottlands Unabhägigkeit von Großbritannien kämpft. Außerdem setzt sich seine Stiftung "Scottish International Educational Trust" für junge schottische Talente ein.
Sein Privatelen gestaltete sich dagegen relativ unspektakulär. Elf Jahre war er mit der Schauspielerin Diane Cilento verheiratet, mit der er einen Sohn zeugte. 1975, zwei Jahre nach der Scheidung, heiratete er die Malerin Micheline Roquebrune, mit der er bis heute zusammenlebt.