Abenteuer Auto Redakteur Christoph Reifenrath und Volontär Martin Löser unterwegs in Deutschlands erstem Serienhybrid – dem Mercedes S400 Hybrid. 279 PS, 250 Km/h schnell, zwei Tonnen schwer aber nur 7,9 Liter Normverbrauch. Geht das wirklich?
Beim Anfahren und beim Kickdown steuert der zwischen Motor und Getriebe angeordnete E-Antrieb, der auch Generator und Starter ist 20 PS und 160 Nm Drehmoment bei. Das senkt den Verbrauch spürbar - Werte die man früher durchaus Dieseln zugeschrieben hätte.
Etwa 70 Kilogramm bringt das Mild-Hybrid-System zusätzlich auf die Waage. Und auch die Geldbörse wird belastet: Im Vergleich zum Basis-Sechszylinder-Benziner, der im Schnitt 10,2 Liter brauchen soll, sind über 9.000 Euro Aufpreis fällig. Doch damit ist in Sachen Technik noch lange nicht Schluss.
Neue Scheinwerfer, modifizierte Stoßfänger, und ein geänderter Kühlergrill unterscheiden alle neuen S-Klassen vom Vormodell. Vorne gibt es jetzt LED-Tagfahrleuchten, hinten ebenfalls LED-Rücklichter. Beim S 400 Hybrid stecken, der schlechten Spritqualität auf dem Hauptmarkt USA geschuldet, ein Saugrohreinspritzer und erstmals eine Lithium Ionen Batterie unter der Haube.
Fahrzeugmerkmale
Höchstgeschwindigkeit:
250 km/h
Leistung:
279 PS
Motor:
3,5 Liter V6
Verbrauch:
7,9 Liter
Knapp 5,23 Meter misst die lange S-Klasse, zwischen die Achsen würde problemlos ein Smart passen. Gigantische Abmessungen, die in gut zwei Tonnen Leergewicht münden. Laut Werk soll der Lange dennoch nur 0,3 Liter mehr als die Basis verbrauchen.
Nach fast 12 Stunden in der neuen S-Klasse mit Autobahn- und Stadtfahrten kommt abschließend der finale Blick auf den Verbrauch. Ist die neue S-Klasse wirklich so sparsam wie angekündigt? Die Auflösung sehen Sie im Video.