Spitfire-Besitzer sind eine ganz besondere Spezies. Während Sammler anderer Oldtimer ihre Prachtstücke oft nur zu besonderen Anlässen bewegen, müssen die kleinen Triumph-Roadster meist bei Wind und Wetter raus.
Auch der 1500er von Ulrich Feldkamp bewährt sich seit Jahren im Alltag. Äußere Perfektion ist nicht seine Sache – dem Ingenieur kommt es eher drauf an, dass die Technik perfekt funktioniert. Er ist Clubmitglied und Experte in Sachen Spitfire.
Ulrich Feldkamp: „Es gibt die unterschiedlichsten Fahrzeuge, von sehr schlecht bis top ... man muß schon sehenden Auges in einen Kauf gehen.“
Wo immer sich Spitfirefans treffen – die Neugier der Passanten ist ihnen sicher. Je mehr Exemplare, desto nostalgischer: manchmal schwebt gar ein Hauch von „Swinging London“ über der Szene. Wer einen Spiti – wie er von seinen Besitzern liebevoll genannt wird – fahren will, der sollte in gewissem Maß leidensfähig sein und sich Mechanikerqualitäten aneignen. Doch die Spitifans leiden gerne. Auf allen Treffen werden immer wieder die typischen Macken diskutiert. Dank der einfachen Konstruktion des Briten sind sie meist auch selbst zu beheben. Während Besitzer teuerer Autoklassiker meist restaurieren lassen, schraubt hier fast jeder selbst.
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