Volvo setzt sein Engagement in der Entwicklung effizienter und umweltgerechter Antriebstechniken fort. Im Herbst dieses Jahres testet der schwedische Hersteller als einer der ersten weltweit ein sogenanntes Schwungradspeicher-System im öffentlichen Verkehr.
Mit dieser Technik kann ein Vierzylinder-Motor die Leistung eines Sechszylinders erreichen, bei einer gleichzeitigen Spritersparnis von bis zu 20 Prozent.
Das neue System mit der Bezeichnung Flywheel KERS (Kinetic Energy Recovery System) ist an die Hinterachse gekoppelt. Während des Bremsvorgangs erzeugt das Schwungrad (Flywheel) bis zu 60.000 Umdrehungen in der Minute. Sobald die Bremsen betätigt werden, schaltet sich der Motor automatisch ab. Beim Anfahren wird die gewonnene Bremsenergie vom Schwungradspeicher über einen speziell entwickelten Transformator an das Hinterrad übertragen.
Das System erhält seine größte Energiezufuhr während der höchsten Belastung. Je mehr Stopps und Starts, je länger die Fahrt, desto größer ist die Energiegewinnung und auch die Kraftstoffeinsparung.
Wird der Motor darüber hinaus mit der zusätzlich gewonnenen Energie gespeist, steigert diese die Leistung um bemerkenswerte 80 PS!
Ein Vorläufer der Schwungradspeicher-Technik wurde bereits in einem Volvo 240 in den 1980er Jahren getestet. Das damalige Schwungrad wurde aus Stahl hergestellt, das neue ist aus Karbonfaser in Leichtbauweise gefertigt.

























































































