Geht es nach einem Forschungskonsortium unter der Leitung der Daimler AG, soll es in naher Zukunft möglich werden, Autofahrer frühzeitig vor einem Stauende hinter einer Kuppe zu warnen oder sie über Glatteis auf Brücken zu informieren - und das lange bevor sie die Gefahrenstelle erreichen. Die sogenannte Car-to-X-Kommunikation soll es möglich machen. Dabei handelt es sich um einen drahtlosen Informationsaustausch zwischen Fahrzeugen im Verkehr sowie der Verkehrsinfrastruktur außen herum.
Nach dreijähriger Forschungsarbeit am Projekt simTD (Sichere Intelligente Mobilität - Testfeld Deutschland) wird nun der Startschuss für den weltweit größten Feldversuch für Car-to-X gegeben: Ab dem Frühjahr 2012 werden im Rhein-Main-Gebiet 120 Fahrzeuge mit der neuen Technologie im Straßenverkehr unterwegs sein.
Und so funktioniert das System: Durch Car-to-X soll der sogenannte telematische Horizont, der Sichtbereich des Fahrzeugs, deutlich erweitert werden. So sollen Informationen über Gefahren dem Fahrer direkt sichtbar gemacht werden. Geplant sind aber auch die Anzeige von Routenvorschlägen oder Parkmöglichkeiten in der Nähe. Das System soll zudem dabei helfen, Verkehrsflüsse zu optimieren, indem es beispielsweise mit Lichtsignalanlagen kommuniziert.
Bei dem Projekt simTD handelt es sich um eine Gemeinschaftsarbeit deutscher Automobilhersteller, -zulieferer, Kommunikationsunternehmen Forschungsinstitute und des Staates.

























































































