BMW-Ingenieure aus der Abteilung Forschung und Technik arbeiten schon lange an diversen Fahrerassistenzsystemen. Neuestes Projekt ist ein Autopilot für die Autobahn. Zu diesem Zweck wurde eine BMW 5er Limousine mit modernster Technik ausgerüstet. Verschiedene Sensoren und intelligente Software erfassen die Umgebung des Fahrzeuges. Mit den gewonnenen Informationen reagiert das Fahrzeug selbständig, ohne Eingreifen des Fahrers auf die vorliegenden Verkehrssituationen.
So kann das Versuchfahrzeug selbständig überholen oder lässt Fahrzeuge, die von rechts auf die Autobahn auffahren wollen einfädeln. Das Ganze funktioniert bis zu einer Geschwindigkeit von 130 km/h. Geschwindigkeitsbegrenzung, Rechtsfahrgebot und Rechtsüberholverbot werden natürlich eingehalten.
Zur Erfassung andere Verkehrsteilnehmer werden Lichtabstandsmessung, Radar, Ultraschall und Kameraerfassung auf allen vier Seiten des Fahrzeuges verwendet. Zur Erfassung der eigenen Position benutzt der Versuchsprototyp eine hochgenaues GPS und digitale Kamerabilder. Alle Systeme arbeiten redundant. Das heißt es werden aus Sicherheitsgründen immer mindestens zwei verschiedene Systeme zur Erfassung eines Fahrzeuges benutzt.
BMW möchte aber den Fahrer nicht ersetzen, sondern benutzt die Erkenntnisse aus diesem Projekt um weniger komplexe Assistenzsysteme weiter zu entwickeln. Z.B. einen Stauassistenten, der selbständig die Geschwindigkeit bis zum Stillstand regelt.

























































































