Der Traditionalist unter den Kleinseriensportwagenherstellern, Morgan Motor Company aus England, fertigt seine guten Stücke von Hand. Wie Anfang des 20ten Jahrhunderts haben die meisten Autos noch Holzrahmen. Hier der aktuelle Roadster.
Der Morgen soll pures Roadsterfeeling mit neuer Technik in altem Gewand hautnah erlebbar machen. Der Dreiliter V6 hat 224 PS und 290 Newtonmeter. Top Speed sind 215 km/h.
Neuster Wurf von Morgan ist das Model Eva GT, das ab 2012 produziert werden soll. Hier wird die bei Morgan übliche Puristik über Bord geworfen, denn Eva soll eine Familienkutsche werden. Wer eine große Garage und rund 120.000 Euro übrig hat, kann mit der 306 PS starken Eva mit 273 km/h zum Einkaufen rasen.
350 Stunden schraubt Wiesmann an jedem einzelnen Auto. Im GT MF5 arbeitet der BMW 5 Liter V10 aus dem M5. Er mobilisiert 507 PS, die mit der auf Leichtbau getrimmt glasfaserverstärkten Karosserie leichtes Spiel hat.
Kompromisslos auf Rennsport getrimmt, möchte der Gumpert Apollo dieses Feeling möglichst unverfälscht auf die Straße bringen. Robert Gumpert, unter dessen Leitung Audi Sport 25 Weltmeisterschaftsläufe gewann, ist der Vater des Apollos.
Der Apollo S hat sagenhafte 750 PS und 900 Nm, die ihn in 3 Sekunden auf 100 und in 8,8 Sekunden auf 200 km katapultieren. Diese Zahlen sprechen für sich.
Der aktuellste Kleinseriensportler ist der Nachbau des legendären Lancia Stratos HF aus den 70ern, der New Startos. Grundlage bildet das verkürzte Chassis des aktuellen Ferarri 430 Scuderia. Die Karosserie ist komplett aus Kohlefaser aufgebaut.
Aus Dresden stammt dieser Miniflitzer: der YES Roadster (young engineers sportscar). Er wird schon in der zweiten Generation gefertigt und ist für unter 60.000 Euro zu haben.
Der Motor stammt aus dem VW-Regal. Der 1,8 Liter V6 Turbo leistet 286 PS und beschleunigt das 700 Kilo Leichtgewicht in 4,1 Sekunden auf 100 km/h. Schluss ist bei 264 km/h.